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Angela Hofer

Buchhaltung

#finanzministerin #zahlenchefin #belegfinderin

Angela Hofer ist seit 2012 für die Finanzbelange der softaware gmbh verantwortlich, vor allem im Bereich Buchhaltung, Projekt-Controlling und Rechnungslegung. Sie hat die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik abgeschlossen und 10 Jahre als Kindergärtnerin und Leiterin gearbeitet - eine Qualifikation und Erfahrung, die nicht nur ihren beiden Söhnen zu Gute kommt. Weiters ist sie pfarrlich engagiert, spielt Gitarre, Flöte und ein wenig Hackbrett und Klavier, arbeitet in der Flüchtlingshilfe und war 20 Jahre ehrenamtlich beim Roten Kreuz.

E-Mail: angela.hofer@softaware.at

Nachgefragt. Angela im Interview

Angela, wie bist du zu softaware gekommen?

Ich war die erste Angestellte im Einzelunternehmen smilecompany, das mein Bruder Roman 2004 gegründet hat und das 2012 in die softaware gmbh umgewandelt wurde. Als Roman mich gefragt hat, ob ich ihm bei der Buchhaltung helfen kann, da war alles noch klein und überschaubar. Seither wachse ich mit meiner Aufgabe… Auch die Buchhaltungsordner wachsen, die Belege im ersten Jahr füllten nicht einmal einen Ordner, heuer brauchen wir schon 3.

Welche Aufgaben hast du bei softaware?

Ich bin nach wie vor für Buchhaltung und Rechnungswesen verantwortlich, d.h. Rechnungen bezahlen und ausstellen, Umsatzsteuererklärung machen und schauen, dass das Finanzamt zum Geld kommt, am Monatsende dann Belege verbuchen, die Vorbereitung für den Jahresabschluss und (ganz wichtig!) rechtzeitig die Gehälter überweisen [lacht].

Der zeitliche Aufwand ist schwankend, ich bin aber derzeit noch geringfügig beschäftigt und teile mir die Arbeit nach Bedarf frei ein.

Was machst du dabei am liebsten - und was nicht so gerne?

Freude macht mir, den Überblick zu bewahren und das Chaos in ein System zu bringen. Belege in chronologischer Reihenfolge einzuordnen ist fast ein wenig eine meditative Arbeit. Die pünktlich fällige Umsatzsteuererklärung macht mir manchmal Zeitstress, weil dafür alle Belege da sein müssen, was nicht immer ganz leicht ist.

Was machst du außerhalb von softaware gern, wie verbringst du deine Freizeit?

Mein weiteres Leben ist mit vielen anderen Aufgaben gefüllt: Meine wichtigste Rolle ist dabei die als Mutter unserer beiden schulpflichtigen Söhne:

als erste Ansprechperson, Hausübungsbegleiterin, Spielpartnerin, Chauffeurin (z.B. in die Musikschule) bin ich gut ausgelastet. Während die Kinder in der Schule sind, arbeite ich sehr viel ehrenamtlich: In der Pfarre Hofkirchen, wo ich u.a. die Familienmessen vorbereite und für die Erstkommunion zuständig bin, in der Flüchtlingshilfe, wo ich seit fast drei Jahren eine afghanischen Familie mit zwei Kleinkindern bei uns im Ort betreue und in der Schule, z.B. bei der Zubereitung der „Gesunden Jause“, bei Bewegungstagen oder Ausflügen. Der Rest verteilt sich auf Haushalt und alles was sonst noch anfällt.

Dein liebstes Klischee über Softwareentwickler?

Ich kenne die Firma von Beginn an und habe hier nie diese typischen Einzelkämpfer erlebt, die still in ihrem Kammerl sitzen und nur digital kommunizieren. Im Gegenteil, es gibt in der softaware extrem viel Austausch und viel Miteinander, das gefällt mir sehr.